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Weizen: Russlands riesige Ernte dr?ckt Weizenpreise

agrarheute.com, 24.06.20


Russlands Weizenernte wird sehr gro?. Das hat Folgen f?r die Weizenpreise.

© AdobeStock/nikitamaykow

Russlands Weizenernte wird wohl gr??er als gedacht. Trotz der Trockenheit in einigen Regionen. Immer mehr Analysten setzten ihre Ernteprognosen nach oben – und das dr?ckt die Weizenpreise immer weiter nach unten. Das franz?sische Analystenhaus Agritel hat die Weizenernte des weltweit gr??ten Exporteurs diese Woche auf 77,5 Millionen Tonnen angehoben. Das w?re dann die zweitgr??te russische Weizenernte ?berhaupt und ein Plus von 4 Prozent gegen?ber 2019.

Die wichtigsten russischen Analysten haben ihre Ernteprognosen bereits einige Tage zuvor nach oben geschraubt. Auch das russische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose f?r die Getreideernte 2020 angehoben. Zuleltzt hatte das russische Beratungsunternehmen IKAR die Weizenernte von zuvor 78,5 Millionen Tonnen auf jetzt 79,5 Millionen Tonnen erh?ht. Das liegt noch deutlich ?ber der Agritel-Sch?tzung.

© Olaf Zinke

Dagegen hatte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Erntesch?tzung f?r Russland in der vorigen Woche unver?ndert bei 77 Millionen Tonnen gelassen. Die globalen Weizenpreise reagierten auf die steigenden Ernte- und Exportsch?tzungen f?r Russland jedoch schon seit Tagen mit deutlichen Korrekturen.

In Europa fielen die Kurse am Terminmarkt am Montag f?r die neue Ernte bis auf 178,50 Euro je Tonne. An den russischen Exporth?fen gingen die Weizenpreise zuletzt um etwa 5 USD je Tonne auf rund 200 USD je Tonne nach unten.

Sehr gro?e Ernte bei Winterweizen

"Trotz der D?rre im Fr?hjahr und einem Winter fast ohne Schnee ,wird das Potential f?r die Winterweizen-Ernte in Russland ?ber dem Vorjahr erwartet", sagte Agritel am Montag. "Die erheblichen Ertrags-Verluste in den s?drussischen Anbau-Regionen Stawropol, Krasnodar und Rostow, werden durch die hohen Ernteerwartungen in den zentralrussischen Weizen-Anbaugebieten sowie in der Wolga-Region ausgeglichen, in denen die Bedingungen ausgezeichnet sind."

© Olaf Zinke

Die Weizenernte wird in Russland voraussichtlich in ein oder zwei Wochen beginnen. Agritel rechnete mit einem durchschnittlichen Ertrag f?r Winterweizen von 3,55 Tonnen pro Hektar, was einem R?ckgang von 1,6 Prozent gegen?ber dem F?nfjahresmittel entspricht. Der R?ckgang wird jedoch durch einen Anstieg der Erntefl?che ausgeglichen.

Das USDA sch?tzt die Ertr?ge f?r Winterweizen in Russland noch etwas h?her auf 3,65 t/ha und die Erntemenge auf 57 Mio. Tonnen. Dahinter steht eine Winterweizenfl?che von 15,6 Millionen Hektar und damit rund 200.000 Hektar mehr als im vorigen Jahr. Die Analysten von Agritel sch?tzen die russische Winterweizen-Produktion auf 56,8 Millionen Tonnen, ein Plus von 8 Prozent gegen?ber dem Vorjahr – als die russischen Bauern 52,5 Millionen Tonnen Winterweizen von den Feldern holten.

Prognosen bei Sommerweizen noch unsicher

Bei Sommerweizen erwartet Agritel einen Ertrag von 1,72 Tonnen je Hektar. Das w?ren 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Produktionserwartung liegt bei 20,7 Millionen Tonnen Sommerweizen, was einem R?ckgang von 1,9 Prozent gegen?ber 2019 entsprechen w?rde – als die Russen 21,1 Millionen Tonnen Sommerweizen ernteten.

© AdobeStock/Roman Pavlov

Das USDA hat die Sommerweizenernte zuletzt auf 20 Millionen Tonnen gesch?tzt. Dabei unterstellt man eine ?hnlich gro?e Anbaufl?che wie im Vorjahr von 11,9 Millionen Hektar und einen Ertrag von 1,68 Tonnen je Hektar. Agritel teilte allerdings mit, dass man die Ernteprognose in den n?chsten Wochen noch an die Aufwuchsbedingungen des Sommerweizens anpassen w?rde.

Noch sind die Prognosen beim Sommerweizen aber relativ unsicher. Das zeigen auch die Abweichungen zu den Sch?tzungen des USDA. ?blicherweise w?chst in Russland auf knapp 60 Prozent der Weizenfl?che Winterweizen – der wegen der h?heren Ertr?ge jedoch drei Viertel zur gesamten Weizenernte beitr?gt.

Weizenpreise fallen deutlich

Die russischen Weizenpreise gingen unter dem Druck der bevorstehenden Ernte und den nachgebenden Exportpreisen deutlich zur?ck, berichten Analysten. Der weltweit gr??te Weizenexporteur, der vor allem mit der Europ?ischen Union und der Ukraine um Ausfuhren nach Nordafrika und in den Nahen Osten konkurriert, wird voraussichtlich in ein oder zwei Wochen mit der Weizenernte beginnen.

© Olaf Zinke

"Es sieht so aus, als w?rden russische H?ndler und Exporteure nun wieder mehr Vertrauen in die Gr??e der neue Ernte haben", sagte die Beratungsfirma SovEcon. Russischer Weizen mit 12,5 Prozent Protein, der an den Schwarzmeerh?fen verladen wurde, kostete Ende voriger Woche 202 USD pro Tonne (FOB). Das war ein R?ckgang von 3 USD gegen?ber der Vorwoche, sagte SovEcon. Die Analysten von IKAR melden f?r den Weizen f?r die Lieferung im August Fob-Preise von 199 USD pro Tonne. Das ist sogar ein R?ckgang von 7 USD gegen?ber der Vorwoche.

Die Analysten von APK-Inform berichten au?erdem, dass die Exportpreise f?r Weizen der neuen Ernte in den russischen H?fen auch diese Woche weiter fallen. Die Aufw?rtskorrektur der weltweiten Weizenproduktion und die Erh?hung der Prognose f?r den Export aus Russland im Jahr 2020/21 sind die Ursachen. Das zeigt auch der R?ckgang der Einkaufspreise bei der letzten Ausschreibung des weltweit gr??ten Exporteures ?gypten. Hier gingen die Preise f?r den verkauften Weizen sehr kr?ftig um 10 USD je Tonne nach unten.

Russland exportierte zwischen dem 1. Juli letzten Jahres und dem 19. Juni rund 35,7 Millionen Tonnen Getreide, sagte SovEcon. Davon entfielen 30,4 Millionen Tonnen auf Weizen. Die Weizenexporte in der neuen Saison 2020/21 erwartete das USDA zuletzt bei 36 Millionen Tonnen – und damit deutlich h?her.

Ernte von Gerste hat schon begonnen

Die Landwirte in den s?dlichen Regionen Russlands haben bereits mit der Ernte von Wintergerste begonnen, teilte das Beratungsunternehmen SovEcon mit. Russland wird voraussichtlich 2020 insgesamt 19,9 Millionen Tonnen Gerste produzieren, sch?tzen die Analysten von SovEcon.

© Olaf Zinke

Das USDA hat die neue russische Gerstenernte zuletzt allerdings nur auf 17,3 Millionen Tonnen gesch?tzt – und damit erheblich kleiner. Im vorigen Jahr holten die russischen Bauern immerhin 19,9 Millionen Tonne Gerste von ihren Feldern.

"Es ist zu fr?h, um zu diesem Zeitpunkt schon abschlie?ende Einsch?tzungen ?ber Ertr?ge zu geben. Wir d?rften erst in den n?chsten Wochen ein klareres Bild haben", sagte SovEcon. In Russland wird fast ausschlie?lich Sommergerste angebaut. Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums haben die Landwirte in Russland auf etwa 7,9 Millionen Hektar Sommergerste gepflanzt, dass ist deutlich mehr als urspr?nglich erwartet wurde.

Das USDA sch?tzt die Gerstenfl?che ingesamt auf 7,8 Millionen Hektar – im Vergleich zu 8,4 Millionen im vorigen Jahr. Die Export-Preise f?r Gerste fielen zuletzt um 1 USD auf 173 USD pro Tonne, meldet SovEcon.

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/weizen-russlands-riesige-ernte-drueckt-weizenpreise-569999



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