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Getreide: Globale Monster-Ernte schickt Weizenpreise auf Talfahrt

agrarheute.com, 18.06.20


Erstmals seit Oktober sind die Weizenpreise am europ?ischen Terminmarkt wieder unter die Marke von 180 Euro je Tonne gefallen. Dieser Preisrutsch zieht jetzt auch den Kassamarkt mit nach unten. Dabei f?llt die europ?ische Getreideernte – wegen der Trockenheit – eher mager aus. Doch die Preise werden am Weltmarkt gemacht – also im Export.

© AdobeStock/sackart

Und da sieht es f?r Europ?er in der neuen Saison eher schlecht aus. Zum einen schrumpfen die Ausfuhrm?glichkeiten Frankreichs, Deutschlands und Rum?niens, wegen der kleineren Ernten deutlich – zum anderen verschlechtert der zuletzt kr?ftig aufgewertete Euro die Wettbewerbsf?higkeit der Europ?er und dr?ckt die Preise am Binnenmarkt ebenfalls nach unten.

Nach den derzeitigen Prognosen verlieren die EU-L?nder gro?e Marktanteile im Export an Russland, dessen Ernte zuletzt – trotz Trockenheit in S?drussland – wieder nach oben korrigiert wurde. Verantwortlich ist offenbar die gr??er als erwartete Anbaufl?che bei Sommerweizen. Aktuell haben die Russen allerdings kaum noch etwas zu exportieren. Die L?ger und Silos an den H?fen und im Land sind wie leergefegt und russische Exporteure m?ssen erst einmal auf die neue Ernte warten.

Diese tempor?re Knappheit der Russen hat zuletzt die Weltmarkpreise gest?tzt – doch jetzt einfaltet die gewaltige Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zunehmend Wirkung auf die Preise. Zudem hat die Weizen-Ernte in den USA bereits begonnen und steht auch in der Ukraine und in S?drussland kurz vor dem Start.

© Olaf Zinke

B?rischer USDA-Report – hohe Exportprognosen f?r Russland

Der Markt absorbiert immer noch den Schock der gro?en globalen Lagerbest?nde des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)", sagte Tobin Gorey, Direktor f?r Agrarstrategie bei der Commonwealth Bank of Australia, und erk?rt so den anhaltenden R?ckgang der Weizenpreise. Die rekordhohe globale Weizenvorr?te belasten den Markt – auch wenn die H?lfte der davon China liegt und 10 Prozent in Indien ­– beide L?nder erwarten ?brigens gewaltige Rekordernten.

Das USDA erh?hte die weltweiten Endbest?nde beim Weizen auf ein Rekordhoch von 316,1 Millionen Tonnen. F?hrende russische Beratungsunternehmen haben die Prognosen f?r die diesj?hrige russische Weizenernte ?berarbeitet und die bisherige Besorgnis ?ber die Auswirkungen des trockenen Fr?hlings gemildert. Das Beratungsunternehmen IKAR hat seine Sch?tzung f?r die Weizenexporte Russlands f?r 2020/21 deshalb um 1 Million Tonnen auf 35 Millionen Tonnen erh?ht, nachdem es seine Erntesch?tzung ebenfalls verbessert hat, teilte IKAR mit.

Zuletzt ging es in beiden L?ndern mit den Exportpreisen ebenfalls nach unten, obwohl kaum noch Weizen aus der alten Ernte zur Verf?gung steht. Vor allem in Russland sind die L?ger nahezu v?llig ger?umt und das Land will deshalb auch in der neuen Saison erneut auf Exportquoten setzten – um die Ausfuhr sowie die Weizen- und Brotpreise am russischen Binnenmarkt besser regulieren zu k?nnen.

Aus diesem Grund wollen die Russen im n?chsten Jahr auch die staatlichen Lager-Best?nde aufstocken – was Weizen von den Exportm?rkten abziehen d?rfte.

"Vorige Woche hatte der USDA-Bericht die globale Weltweizenproduktion sehr weit nach oben korrigiert und die Endbest?nde auf ein Allzeithoch prognostiziert, was gro?en Druck auf die Preise aus?bt. Die Erh?hungen der Produktion konzentrierten sich jedoch haupts?chlich auf L?nder (wie China, Indien) au?erhalb der acht gro?en Exportl?nder, was ein gewisses Z?gern der H?ndler hervorrief", sagt das franz?sische Beratungsunternehmen Agritel.

© AdobeStock/Igor Strukow

Wie gro? wird Russlands Ernte?

Die russischen Weizenpreise gaben zuletzt ebenfalls nach, da auch die globalen Benchmarks unter Druck standen. Russischer Weizen mit 12,5% Protein, der an den Schwarzmeerh?fen verladen wurde, lag Ende letzter Woche bei 205 USD pro Tonne frei an Bord (FOB), teilte die SovEcon-Beratungsfirma mit. Die Beratungsfirma IKAR bezifferte Weizen mit neuer Ernte auf 206 USD pro Tonne. "Die Weltmarktpreise standen nach dem b?rischen Bericht unter Druck, w?hrend die Schwarzmeerpreise immer noch durch Bedenken hinsichtlich der Gr??e der neuen Ernte gest?tzt werden", berichtet SovEcon.

Der US-Bericht erw?hnte zwar verbesserte Erntebedingungen in Russland, lie? seine Prognose f?r die russische Ernte aber unver?ndert. Russische Analysten haben die inl?ndischen Ernteprognosen aufgrund g?nstigerer Wetterbedingungen jedoch angehoben. SovEcon f?gte hinzu, dass der Sommerweizen in Russland auf 12,4 Millionen Hektar gepflanzt worden sei, verglichen mit 11,9 Millionen Hektar im Jahr 2019.

?gyptens staatlicher Getreidek?ufer, GASC, kaufte vorige Woche 120.000 Tonnen russischen Weizen in einer Ausschreibung. Dabei blieb der Preis f?r den gekauften russischen Weizen jedoch noch unver?ndert", sagte SovEcon. Russland exportierte von 1. Juli letzten Jahres bis 11. Juni 2020 rund 35,6 Millionen Tonnen Getreide, was einem R?ckgang von 14 Prozent gegen?ber dem Vorjahr entspricht, sagte SovEcon. Davon entfielen 30,4 Millionen Tonnen auf Weizenexporte. Laut SovEcon lagen die Getreideexporte im Juni nur noch bei 0,8 Millionen Tonnen, einschlie?lich 0,5 Millionen Tonnen Weizen.

© Adobestock

Deutsche Kassapreise geben nach

Bis zuletzt lief der europ?ische Weizenexport sehr gut und hat damit die Preise am Binnenmarkt gest?tzt – auch wenn der sehr feste Euro jetzt auf die Preise dr?ckt. Insgesamt haben die Europ?er bis zum 14. Juni rund 34,8 Millionen Tonnen Weizen exportiert. Das sind 13,4 Millionen Tonnen bzw. 62 Prozent mehr als im vorigen Jahr.

Gr??ter Exporteur ist Frankreich mit 11,8 Millionen Tonnen, gefolgt von Rum?nien mit 5,2 Millionen Tonnen. Deutschland kommt immerhin auf Ausfuhren von 4,6 Millionen und Polen verschiffte 3,1 Millionen Tonnen. Hauptnehmer f?r europ?ischen Weizen waren zuletzt Algerien, Saudi-Arabien, Marokko, ?gypten und China.

Am deutschen Kassamarkt folgen die Preise den Vorgaben vom Terminmarkt und geben jetzt nach – auch wenn der physische Handel sehr d?nn ist. Am Hamburger Gro?markt und Exporthafen wurde Brotweizen am heutigen Dienstag mit 196 Euro je Tonne notiert – das sind 4 Euro weniger als in der vorigen Woche. Die Angebote f?r den Weizen der neuen Ernte lagen bei 188 Euro je Tonne und damit um einiges h?her als am Terminmarkt.

An den ostdeutschen Gro?m?rkten wurden vergleichbare Qualit?ten der alten Ernte mit durchschnittlich 180 Euro je Tonne notiert – und die neue Ernte mit etwa 172 Euro je Tonne. Auch hier waren die Preise 3 bis 4 Euro niedriger als vor einer Woche.

Futtergerste wurde in Hamburg mit 160 Euro je Tonne notiert und damit etwa 1 Euro unter dem Niveau der Vorwoche.

© AdobeStock/Africa Studio

https://agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreide-globale-monster-ernte-schickt-weizenpreise-talfahrt-569753



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